Willkommen im Paradies

Musik zwischen Verehrung und Lust, Mittelalter und Renaissance

English translation see below

Das Paradies – ein Ort der Sehnsucht, der seit Jahrhunderten die menschliche Vorstellungskraft beflügelt. Als irdischer wie himmlischer Garten und als Sinnbild einer ursprünglichen Harmonie zwischen Mensch und Natur wurde er zum Projektionsraum für religiöse, philosophische und künstlerische Ideen. ‘Städel Museum, Frankfurt am Main’.

PER-SONAT
3-4 Sängerinnen, 2-3 Instrumentalist:innen (Fidel, Laute, Harfe)

Das Programm

entführt das Publikum mit Musik und Bild in die malerischen Gärten des 14. und 15. Jahrhunderts. Dabei meandern wir zwischen dem Paradiesgarten Salomons und dem Garten der Amors. Das vergnügliche Programm lässt uns musikalisch an den Höfen von Burgund, Paris, Mailand, Holland sowie Mainz und Ingolstadt verweilen und zugleich die Allegorien des Rosenromans wie auch die wunderbaren Bilder aus dem Hohen Lied Salomons erleuchten und lebendig werden.

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Das Repertoire

Im Umfeld der burgundischen Hofkapelle von Philipp dem Guten, der italienischen Fürstenhöfe der Visconti und den Residenzen der Päpste von Avignon und Rom spannen wir einen musikalischen Bogen ausgehend vom Jahr 1380 bis zum Beginn der Renaissance um 1420. Es erklingt Musik von Gilles Binchois, Antoine Busnouys, Jacobus de Bononia und nicht zuletzt dem Star Guillaume Dufay, der am Hof des Burgunderherzogs Philipp des Kühnen tätig war.

In diesem Kontext betrachten wir Frauenlobs Marienleich als Rückblick ins Mittelalter und als Highlight deutschsprachiger Kunstmusik, welches mit Bildern aus längst vergangenen Zeiten spielt und virtuos mit den immerzu modulierenden Melodien, die in der Einstimmigkeit verhaftet bleiben, jedoch auf subtilste Art und Weise verschmelzen. Eine Zeitreise, die uns die Zeit vergessen lässt.

Welcome to Paradies

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